Großbritannien, 09. Februar 2012
"UKH2Mobility" prüft Potenzial von Wasserstoff
Das Projekt "UKH2Mobility", an dem sich auch Daimler beteiligt, untersucht das Potenzial von Wasserstoff für CO2-arme "Ultra Low Carbon Vehicles" in Großbritannien. Anschließend soll ein Maßnahmenplan für die vorgesehene Markteinführung zwischen 2014 und 2015 entwickelt werden.
Bereits Ende 2009 startete die Produktion einer Kleinserie der Mercedes-Benz B-Klasse F-CELL. Der erste unter Serienbedingungen gefertigte Brennstoffzellen-Pkw von Mercedes-Benz erreicht mit seinem Wasserstofftank im Sandwichboden eine Reichweite von circa 400 km.
Die Ziele der Untersuchung lauten unter anderen:
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Detaillierte Analyse der für Großbritannien spezifischen Bedingungen zur Einführung von wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen-Elektrofahrzeugen als eine der möglichen Lösungen zur CO2-Reduzierung im Straßenverkehr und Quantifizierung der Vorteile im Hinblick auf Emissionen.
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Prüfung der erforderlichen Investitionen zur Kommerzialisierung der Technologie, einschließlich der Betankungsinfrastruktur.
Neben den 13 Teilnehmern aus der Industrie - darunter Daimler - beteiligen sich drei britische Ministerien an UKH2Mobility: Das Ministerium für Unternehmensinnovation und berufliche Qualifizierung, das Ministerium für Verkehr und das Ministerium für Energie und Klimawandel. Alle Teilnehmer haben eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet, ihre Kenntnisse und Erfahrungen untereinander auszutauschen.
Die Ergebnisse von UKH2Mobility bezüglich des Potenzials von Wasserstoff als Kraftstoff werden Ende 2012 verfügbar sein. Sollten sie positiv ausfallen, wird ein Maßnahmenplan entwickelt, der die notwendigen Schritte aufschlüsselt, um Großbritannien als einen der ersten Märkte für die weltweite Einführung wasserstoffbetriebener Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge vorzubereiten.
Wasserstoff als sauberer Energieträger
Bei Verwendung als Kraftstoff in Brennstoffzellen-Systemen erzeugt Wasserstoff keinerlei Kohlenstoffemissionen (Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, unverbrannte Kohlenwasserstoffe oder Partikel). Die Verwendung von Wasserstoff wird daher maßgeblich zur Verbesserung der Luftqualität und zur CO2-Reduzierung beitragen.
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