Mobilitätskonzepte
car2go
Mit dem im Herbst 2008 in Ulm gestarteten Mobilitätskonzept car2go erfüllt Daimler den Kundenwunsch nach flexibler, urbaner Mobilität. Die Initiative stellt mittlerweile nicht nur in Europa, sondern auch in Nordamerika in verschiedenen Städten flächendeckend smart fortwo Fahrzeuge bereit, die nach einmaliger Registrierung rund um die Uhr und spontan gemietet werden können - ohne Mietvertrag, Grundgebühr und Mindestmietdauer.
Nach Gebrauch können die Nutzer die Fahrzeuge wieder auf einem öffentlichen oder besonders markierten Parkplatz abstellen. Die Abrechnung erfolgt im Minutentakt. Steuern, Versicherung, zurückgelegte Kilometer und der Kraftstoff sind in diesem Preis eingeschlossen.
|
Bei der Anmeldung zu car2go wird der Führerschein des Kunden mit einem elektronischen Siegel versehen, der das Öffnen des freien Fahrzeugs ermöglicht. Zu seinem car2go kann der Kunde dann auf unterschiedlichen Wegen kommen. Zum Beispiel durch spontane Miete im Vorbeigehen: Wo immer ein freier smart steht, kann er diesen sofort „vom Fleck weg“ nutzen. Dazu hält der Kunde seinen Führerschein an ein Lesegerät im Bereich der Windschutzscheibe, steigt ein, tippt im Fahrzeug seine persönliche Geheimzahl ein und fährt los. Freie Fahrzeuge können jederzeit schnell und einfach über das Internet oder eine Smartphone App geortet werden. |
Die
Mietzeit kann beliebig lange dauern. Während Zwischenstopps - wie etwa beim Einkaufen - bleibt das Fahrzeug für den Teilnehmer zu stark vergünstigten Tarifen reserviert. Möchte der Kunde sein car2go zurückgeben, stellt er das Fahrzeug einfach auf einem öffentlichen Parkplatz im Stadtgebiet ab. Darüber hinaus werden zum Beispiel an Bahnhöfen oder Einkaufszentren speziell gekennzeichnete car2go-Parkplätze bereitgestellt.
 |
 |
 |
|
|
|
|
|
Fiaker trifft auf car2go in Wien. |
|
|
Aufgrund des hohen Kundenzuspruchs wurde die Fahrzeugflotte in Ulm und Austin, Texas in den USA im März 2011 nicht nur um 50 Prozent auf 300 Fahrzeuge aufgestockt, sondern komplett aktualisiert: Der smart fortwo car2go edition ist das weltweit erste ab Werk konfigurierte Carsharing-Auto, ausgestattet mit Start-Stopp-Automatik, neu entwickelter Telematik und einem Solardach zur Entlastung elektrischer Verbraucher.
Nach gut zweieinhalb Jahren weist car2go beeindruckende Zahlen auf: Insgesamt hat car2go mehr als 50.000 Kunden, die über 1.000.000 vollautomatische Mietvorgänge durchgeführt haben. |
|
Die Ausweitung des Carsharing- Projekts ist daher in vollem Gang: Nach Ulm/Neu-Ulm und Austin, Texas in den USA ist im April 2011 die Hansestadt Hamburg hinzugekommen, ebenfalls im Frühjahr 2011 wurde car2go im kanadischen Vancouver präsentiert. Im zweiten Halbjahr 2011 ging das innovative Mobilitätsprogramm in Amsterdam und Wien an den Start, Ende 2011 führte car2go in San Diego mit dem smart fortwo electric drive das erste Elektro-Carsharing-Programm in Nordamerika ein. Im Februar 2012 wurde Lyon die erste französische car2go Stadt. Außerdem ist car2go seit Februar 2012 in Düsseldorf. Die größte car2go Flotte der Welt, bestehend aus 1.000 smart fortwo, rollt seit Ende April 2012 über Berlins Straßen. |
In der niederländischen Metropole Amsterdam und im kalifornischen San Diego sind seit November 2011 zwei der weltweit ersten Carsharing-Elektroflotten im Einsatz. Hinzu kommen die seit vergangenem August in die car2go Flotte in Ulm/Neu-Ulm integrierten smart fortwo electric drive. Weltweit sind damit über 600 rein elektrisch betriebene und lokal emissionsfreie car2go Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs – das entspricht rund einem Siebtel der gesamten car2go Flotte.
Weitere Anfragen von Städten für diese kreative, flexible und preiswerte Mobilitätsinitiative für den innerstädtischen Verkehr von morgen liegen vor. Insgesamt soll car2go innerhalb der nächsten fünf Jahre in 40 bis 50 europäischen und in zahlreichen amerikanischen Städten vertreten sein. Insbesondere die Einrichtung von car2go in Stuttgart im Rahmen eines „Living Lab“ wird Erfahrungen mit einer neuen Qualität der individuellen Mobilität generieren. Ein gemeinsames Auskunfts- und Bezahlsystem soll die Vernetzung mit dem öffentlichen Nahverkehr ermöglichen.