Ein Mobilitätskonzept für schnell wachsende Metropolen ist das „Bus Rapid Transit“-System (BRT). Linienbusse befahren mit einer hohen Taktfrequenz eigens für sie abgetrennte Spuren mit separaten Ampelschaltungen.
Linienbusse befahren mit einer hohen Taktfrequenz eigens für sie abgetrennte Spuren.
Dem Busverkehr wird dabei Vorrang eingeräumt, sodass die Busse mit hoher Geschwindigkeit fahren können. So ist ein schnelles und komfortables Vorankommen auch in Hauptverkehrszeiten möglich. Daimler engagiert sich bei BRT-Lösungen, da nur ein zuverlässiger und sicherer öffentlicher Personennahverkehr Anreize gibt, vom Individualverkehr umzusteigen. Gerade in größeren Städten ist dies jedoch wichtig, um das Verkehrssystem zu entlasten und somit auch in Zukunft allen Bevölkerungsschichten dauerhafte Mobilität zu ermöglichen.
Der Einsatz modernster Motorentechnik und die Gewährleistung eines flüssigen Busverkehrs ohne Stop-and-go tragen obendrein dazu bei, CO2-Emissionen zu reduzieren. Ein weiterer Vorteil für die städtischen Betreiber: BRT ist in Anschaffung und Unterhaltung günstiger als Bahnkonzepte und lässt sich leichter in bestehende Infrakstrukturenintegrieren. Somit ist BRT ein nachhaltiges Zukunftskonzept, das Daimler bereits erfolgreich zusammen mit Städten wie Istanbul, Nantes, Mexiko-Stadt und Bogotá umgesetzt hat. Mehr als 16.000 Busse von Mercedes-Benz sind weltweit in über 20 BRT-Systemen im Einsatz – vom Minibus bis zum Gelenkbus.
BRT-Systeme zeichnen sich durch folgende Faktoren aus:
Separate Busspuren und Priorisierung gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern
Barrierefreier Einstieg über Haltestellenplattformen
Optimierte Fahrzeuge hinsichtlich Größe und Design
Fahrkartenkauf und Zugangskontrolle außerhalb des Fahrzeugs
Integration aller Verkehrsmodi
Steuerung durch ITS (Intelligent Transport System)
Organisation des Systems in Haupt- und Zubringerlinien
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BRT-Systeme mit Bussen von Mercedes-Benz im Vergleich: