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28. Juli 2005 – DaimlerChrysler Zwischenbericht über das 2. Quartal 2005 |
Lagebericht
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Konzern-Operating Profit von € 1.671 (i. V. € 2.091) Mio.; ohne Belastungen aus der Neuausrichtung des Geschäftsmodells von smart € 1.982 Mio.
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Konzernergebnis von € 737 (i. V. € 577) Mio.
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Ergebnis je Aktie von € 0,73 (i. V. € 0,57)
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Umsatz auf € 38,4 Mrd. gestiegen
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Für Gesamtjahr 2005 ohne Belastungen aus der Neuausrichtung des Geschäftsmodells von smart weiterhin leichter Anstieg des Konzern-Operating Profit gegenüber dem Vorjahr (€ 5,8 Mrd.) erwartet
Verhaltene Automobilkonjunktur weltweit
Im Vergleich zur sehr erfreulichen Konjunkturentwicklung im Jahr 2004 hat die Dynamik der Weltwirtschaft im zweiten Quartal 2005 weiter nachgelassen. Während die Entwicklung in Nordamerika, Japan und den meisten Schwellenländern weiterhin relativ günstig war, blieb der Konjunkturverlauf in einigen Ländern Europas enttäuschend. Als Belastung erwies sich insbesondere der im Verlauf des zweiten Quartals deutlich gestiegene Ölpreis. Bei den Preisen für andere Rohstoffe waren dagegen leichte Entspannungstendenzen erkennbar.
Die weltweite Automobilnachfrage entwickelte sich im zweiten Quartal überwiegend verhalten. In Westeuropa und China war das Marktvolumen leicht rückläufig. Gleichzeitig verzeichneten die neuen EU-Länder einen massiven Nachfragerückgang. Dagegen entwickelte sich die Nachfrage in den USA und in Japan erfreulich. In Südamerika setzte sich die erfreuliche Absatzentwicklung fort. Die weltweite Nutzfahrzeugkonjunktur verlor gegenüber dem Vorjahr zwar an Dynamik, war aber insgesamt weiterhin auf hohem Niveau.
Anstieg bei Absatz und Umsatz
DaimlerChrysler hat im zweiten Quartal seinen Absatz gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres weltweit um 4% auf 1,3 Mio. Fahrzeuge gesteigert.
Die Mercedes Car Group konnte aufgrund von modellzyklusbedingten Absatzrückgängen bei wichtigen Modellen mit 308.100 Fahrzeugen das Vorjahresniveau nicht erreichen. Die Chrysler Group lieferte im zweiten Quartal 812.200 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge an die Händler aus. Das waren 4% mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Auch die Verkäufe an Endkunden nahmen um 3% auf 783.000 Fahrzeuge zu. Im Geschäftsfeld Nutzfahrzeuge stieg der Absatz um 20% auf 221.600 Lkw, Transporter und Busse stark an.
Der Umsatz von DaimlerChrysler lag mit € 38,4 Mrd. um 4% über dem Vorjahreswert. Bereinigt um Wechselkurs- und Konsolidierungskreisveränderungen betrug das Wachstum 6%.
Im zweiten Quartal wurde der Verkauf unseres 45%-Anteils an debis AirFinance abgeschlossen. Der Kaufpreis betrug € 325 Mio. Die Veräußerung führte zu einem leicht positiven Beitrag zum Konzernergebnis.
Ertragslage
Konzern-Operating Profit wesentlich durch die Entwicklungen bei der Mercedes Car Group geprägt
DaimlerChrysler erzielte im zweiten Quartal einen Operating Profit von € 1.671 Mio. gegenüber € 2.091 Mio. im Vorjahr. Wie angekündigt entstanden im abgelaufenen Quartal weitere Aufwendungen aus der Neuausrichtung des Geschäftsmodells bei smart. Ohne diese Belastungen hätte der Konzern-Operating Profit im zweiten Quartal € 1.982 Mio. betragen und damit nahezu das Vorjahresniveau erreicht.
Im operativen Geschäft ergaben sich Belastungen aus der Stärke des Euro, insbesondere gegenüber dem US-Dollar, und gestiegenen Materialpreisen. Von den Wechselkursauswirkungen war vor allem die Mercedes Car Group betroffen. Bei den Geschäftsfeldern Chrysler Group, Nutzfahrzeuge und Financial Services wirkten sich die Wechselkursveränderungen hingegen hauptsächlich im Rahmen der Umrechnung der Ergebnisse in Euro aus.
Die Mercedes Car Group erzielte im abgelaufenen Quartal ein leicht positives Ergebnis und hat damit die Trendwende erreicht. Trotz des intensiven Wettbewerbsumfelds erwirtschaftete die Chrysler Group einen Operating Profit, der leicht über dem Vorjahresniveau lag. Das Geschäftsfeld Nutzfahrzeuge konnte vor allem aufgrund der anhaltend positiven Entwicklung im Lkw-Geschäft das operative Ergebnis weiter steigern. Auch Financial Services verzeichnete im zweiten Quartal eine sehr erfreuliche Geschäftsentwicklung; vor dem Hintergrund eines steigenden Zinsniveaus in den USA konnte das hohe Vorjahresniveau allerdings nicht erreicht werden. Die Übrigen Aktivitäten trugen mit einem verbesserten Ergebnis zum Konzern-Operating Profit bei.
Die Mercedes Car Group erzielte im zweiten Quartal ein leicht positives Ergebnis gegenüber einem Operating Profit von € 703 Mio. im Vorjahr. Darin enthalten sind weitere Aufwendungen für die Neuausrichtung des Geschäftsmodells bei smart in Höhe von € 311 Mio.; in den ersten sechs Monaten des Jahres resultierten hieraus Belastungen von insgesamt € 1.111 Mio. Ohne diese Aufwendungen hätte das Ergebnis im ersten Quartal 2005 - € 154 Mio. und im zweiten Quartal € 323 Mio. betragen. Damit wurde im zweiten Quartal die Trendwende im operativen Geschäft erreicht. Dazu haben neue Modelle und die eingeleiteten Effizienzsteigerungsmaßnahmen im Rahmen des Programms CORE maßgeblich beigetragen.
Bei Mercedes-Benz Personenwagen beeinträchtigte im abgelaufenen Quartal neben dem modellzyklusbedingten Absatzrückgang bei der S- und M-Klasse und einem ungünstigeren Modell-Mix auch der weiterhin starke Euro die Ergebnisentwicklung. Zusätzlich wirkten gestiegene Rohstoffpreise sowie die Anlaufkosten der neuen M-Klasse ergebnisbelastend.
Die angefallenen Aufwendungen für die Neuausrichtung des Geschäftsmodells bei smart entstanden vor allem im Zusammenhang mit Ausgleichsleistungen an Händler und Lieferanten sowie Personalanpassungsmaßnahmen. Im weiteren Verlauf des Jahres 2005 werden nur noch geringfügige Ergebniseffekte aus der Anpassung bisher getroffener Annahmen an tatsächliche Entwicklungen erwartet. Das Quartalsergebnis von smart aus dem laufenden Geschäft war negativ.
Die Chrysler Group erwirtschaftete im zweiten Quartal in einem schwierigen Marktumfeld einen Operating Profit von € 544 Mio. gegenüber € 521 Mio. im Vorjahr. Den positiven Ergebniseffekten aus gestiegenen Fahrzeugauslieferungen und Kostensenkungen wirkten eine insgesamt ungünstigere Nettopreisentwicklung und Absatzstruktur sowie Belastungen aus der Aufwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar entgegen.
Im Operating Profit des zweiten Quartals 2004 waren Restrukturierungsaufwendungen von insgesamt € 81 Mio. enthalten. Gegenläufig war das Vorjahresquartal durch eine Korrektur der Rückstellungsermittlung für Werbemaßnahmen in Höhe von € 95 Mio. positiv beeinflusst.
Das Geschäftsfeld Nutzfahrzeuge konnte den Operating Profit gegenüber dem Vorjahresquartal weiter steigern (+ 12%) und erzielte ein Ergebnis von € 524 Mio.
Die anhaltend positive Absatzentwicklung in nahezu allen Geschäftsbereichen, insbesondere im Lkw-Bereich, und die erfolgreiche Fortführung der Effizienzsteigerungsprogramme waren ausschlaggebend für den Anstieg des Operating Profit. Hierdurch konnten Ergebnisbelastungen, die überwiegend aus Rohmaterialverteuerungen und Wechselkurseffekten resultierten, mehr als ausgeglichen werden.
Das Geschäftsfeld Financial Services erzielte im zweiten Quartal 2005 einen Operating Profit von € 385 Mio. gegenüber € 472 Mio. im Vorjahr.
Die Belastungen aus der Stärke des Euro gegenüber dem US-Dollar und den steigenden Zinsen, insbesondere in den USA, wurden durch geringere Risikokosten teilweise kompensiert. Der Ergebnisbeitrag von Toll Collect war aufgrund weiterer Entwicklungsaufwendungen mit € 20 Mio. leicht negativ.
Die Übrigen Aktivitäten konnten den Operating Profit im zweiten Quartal um € 59 Mio. auf € 144 Mio. gegenüber dem Vorjahr verbessern.
Der Anstieg resultierte insbesondere aus einem besseren operativen Ergebnis der EADS aufgrund höherer Auslieferungen von Airbus-Flugzeugen. Außerdem leistete der Geschäftsbereich DaimlerChrysler Off-Highway infolge der positiven Marktentwicklung, verbesserter Umsatzstrukturen und eingeleiteter Effizienzsteigerungsmaßnahmen einen gegenüber dem Vorjahr höheren Beitrag zum Operating Profit der Übrigen Aktivitäten.
Das Finanzergebnis belief sich im abgelaufenen Quartal auf - € 138 (Q2 2004: - €478) Mio. Insbesondere das Beteiligungsergebnis verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um € 404 Mio. auf € 12 Mio. Dieser Anstieg war fast ausschließlich darauf zurückzuführen, dass im Vorjahr noch das anteilig negative Ergebnis von Mitsubishi Motors (- € 410 Mio.) enthalten war, das neben Belastungen aus dem operativen Geschäft auch wesentlich durch Wertberichtigungen auf aktivierte Steuerlatenzen beeinflusst war.
Das Zinsergebnis und das Übrige Finanzergebnis lagen mit - € 84 Mio. bzw. - € 66 Mio. jeweils nahezu auf dem Niveau des Vorjahres.
Für das zweite Quartal 2005 wird ein um € 160 Mio. auf € 737 Mio. verbessertes Konzernergebnis ausgewiesen. Der Rückgang im Operating Profit konnte durch die Verbesserung im Finanzergebnis sowie durch geringere Ertragsteuern mehr als ausgeglichen werden. Die positive Entwicklung der Steuerposition resultierte aus der veränderten Zusammensetzung des Vorsteuerergebnisses. Im Vorjahr war ein hoher, steuerlich nicht ansetzbarer Verlustbeitrag von MMC im Ergebnis vor Steuern enthalten.
Das Ergebnis je Aktie betrug € 0,73 gegenüber € 0,57 im Vorjahresquartal.
Der Cash Flow aus der Geschäftstätigkeit in Höhe von € 7,0 Mrd. war gegenüber dem ersten Halbjahr 2004 (€ 7,6 Mrd.) leicht rückläufig. Neben Einflüssen aus der Währungsumrechnung war der Rückgang auch auf eine höhere Mittelbindung infolge des Anstiegs der Vorräte und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Positiv wirkten sich insbesondere die gegenüber dem Vorjahr rückläufigen Mittelabflüsse aus Steuern aus, deren wesentliche Ursache Steuererstattungen, insbesondere im NAFTA-Raum, waren.
Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit ist mit € 4,7 Mrd. gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum (€ 9,2 Mrd.) deutlich zurückgegangen. Der Rückgang war im Wesentlichen durch höhere Erlöse aus dem Verkauf von Forderungen aus Finanzdienstleistungen gegen Endkunden begründet. Gegenläufig stieg der Cash Flow der Investitionstätigkeit infolge des Anstiegs der Vermieteten Gegenstände, höherer Mittelabflüsse aus dem Kauf von Wertpapieren sowie gestiegener Sachinvestitionen.
Aus dem Cash Flow der Finanzierungstätigkeit ergab sich im Berichtszeitraum ein Mittelabfluss von € 2,9 Mrd. Dieser resultierte vor allem aus der Tilgung von Finanzverbindlichkeiten (netto) in Höhe von € 1,3 Mrd. sowie der Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2004 (€ 1,5 Mrd.). Im Vorjahreszeitraum wirkte die Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten gegenläufig zur Auszahlung der Dividende.
Der Bestand an Zahlungsmitteln mit einer Laufzeit bis zu drei Monaten verringerte sich gegenüber dem 31. Dezember 2004 um € 0,1 Mrd. Die gesamte Liquidität, zu der auch die längerlaufenden Geldanlagen und Wertpapiere gehören, wurde von € 11,7 Mrd. auf € 12,6 Mrd. erhöht.
Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem 31. Dezember 2004 um € 14,5 Mrd. auf € 197,2 Mrd. Der Anstieg war mit € 12,0 Mrd. auf Wechselkurseffekte zurückzuführen.
Die Vermieteten Gegenstände und die Forderungen aus Finanzdienstleistungen machen insgesamt € 92,2 Mrd. und damit 47% der gesamten Aktiva aus. Der Anstieg der Vorräte war auf den unterjährigen Produktionsverlauf im Fahrzeuggeschäft in Verbindung mit Modellwechseln zurückzuführen. Darüber hinaus wirkte die wettbewerbsintensive Lage am Absatzmarkt bestandserhöhend. Die Sonstigen Vermögenswerte verminderten sich überwiegend aufgrund der Bewertung von Derivaten.
Die auf der Passivseite ausgewiesenen Anteile in Fremdbesitz gingen infolge der Anteilserhöhung an MFTBC zurück. Zum 30. Juni 2005 wurden 15% der Anteile an MFTBC von konzernexternen Gesellschaftern gehalten (31. Dezember 2004: 35%). Der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung resultierte im Wesentlichen aus dem gegenüber dem vierten Quartal 2004 erhöhten Produktionsniveau.
Das Konzerneigenkapital erhöhte sich zum 30. Juni 2005 von € 33,5 Mrd. auf € 34,0 Mrd. Ausschlaggebend für den Anstieg waren das positive Konzernergebnis und Wechselkurseffekte. Gegenläufig reduzierten die Auszahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2004 und die ergebnisneutrale Bewertung derivativer Finanzinstrumente das Eigenkapital.
Die Eigenkapitalquote betrug zum 30. Juni 2005 17,3 (31. Dezember 2004 17,5)%. Für das Industriegeschäft belief sich die Eigenkapitalquote auf 24,3 (31. Dezember 2004 25,3)%.
Zum Ende des zweiten Quartals 2005 beschäftigte Daimler- Chrysler weltweit 388.758 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (+1%). Davon waren 184.029 (i. V. 184.973) in Deutschland und 100.442 (i. V. 100.369) in den USA tätig.
Ein geschäftsbedingter Aufbau der Belegschaft ergab sich insbesondere im Geschäftsfeld Nutzfahrzeuge durch Neueinstellungen in Nordamerika und Europa. Auch in der Mercedes Car Group stieg die Zahl der Beschäftigten durch den Ausbau unseres Werkes in Tuscaloosa, USA, an. Konsolidierungskreisbedingte Veränderungen ergaben sich durch den Erwerb von Händlern sowie durch die Veräußerung von Komponentenwerken bei der Chrysler Group. Konsolidierungskreisbereinigt erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um 2%.
DaimlerChrysler geht davon aus, dass die Weltwirtschaft in der zweiten Jahreshälfte stabil entlang ihres langfristigen Wachstumstrends expandieren wird. Allerdings bilden die hohen Rohölpreise und steigende Zinsen in den USA Risiken für Investitionen und Konsum. Für die europäischen Volkswirtschaften ergeben sich darüber hinaus Belastungen aus der niedrigen Bewertung des US-Dollar.
Auch in der zweiten Jahreshälfte dürfte die weltweite Automobilkonjunktur eher verhalten bleiben. Während die meisten Pkw-Märkte in den Schwellenländern weiterhin Nachfragezuwächse verzeichnen sollten, erwarten wir für die großen Märkte der Triade Absatzvolumina in der Größenordnung des Vorjahres. Dabei kann es von Quartal zu Quartal zu sehr starken saisonalen Schwankungen kommen. Die Nutzfahrzeugmärkte sollten sich weiterhin auf dem derzeitigen hohen Niveau bewegen. Angesichts weiter verkürzter Produktlebenszyklen und anhaltender Überkapazitäten erwarten wir eine Fortsetzung des hohen Wettbewerbsdrucks in der Automobilindustrie.
DaimlerChrysler geht für das Jahr 2005 weiterhin von einem leichten Absatzanstieg gegenüber dem Jahr 2004 aus.
Bei der Mercedes Car Group sollte die flächendeckende Verfügbarkeit der zahlreichen neuen Modelle und Motoren im zweiten Halbjahr für positive Absatzimpulse sorgen. Besonders die äußerst positive Resonanz auf die neue S-Klasse sollte hierzu beitragen; die ersten Fahrzeuge werden im September ausgeliefert. Darüber hinaus wird die neue R-Klasse noch im Herbst in den USA im Markt eingeführt. Mit diesen Fahrzeugen werden wir über das breiteste und jüngste Produktportfolio der Marke Mercedes-Benz verfügen. Insgesamt gehen wir für das Gesamtjahr von einer leichten Absatzsteigerung gegenüber dem Jahr 2004 aus.
Die Chrysler Group erwartet für den weiteren Jahresverlauf ein weiterhin sehr intensives Wettbewerbsumfeld in Nordamerika. Das Marktvolumen im US-amerikanischen Markt dürfte bei etwa 17,2 Mio. Fahrzeugen liegen. Vor allem der Erfolg unserer neuen Modelle sollte dazu beitragen, den Absatz gegenüber dem Jahr 2004 zu steigern.
Das Geschäftsfeld Nutzfahrzeuge rechnet damit, im Gesamtjahr 2005 beim Absatz an die erfreuliche Entwicklung des ersten Halbjahres 2005 anknüpfen zu können und das Absatzvolumen insgesamt deutlich zu steigern. Dabei wirkt sich vor allem die seit dem letzten Jahr anhaltend hohe Nachfrage nach schweren Freightliner-Lkw im NAFTA-Raum sowie nach Mercedes- Benz-Lkw positiv aus.
Das Geschäftsfeld Financial Services geht im weiteren Jahresverlauf im Finanzdienstleistungsgeschäft von einem stabilen Neugeschäft und Vertragsvolumen aus. Bei Toll Collect werden die Vorbereitungen zur Umstellung von der On-Board- Unit 1 (OBU 1) auf die OBU 2 konsequent vorangetrieben.
Die EADS erwartet für die zweite Jahreshälfte eine Fortsetzung der Belebung im zivilen Flugzeugmarkt. Für das Gesamtjahr 2005 plant die EADS mit mehr als 360 Airbus-Auslieferungen (i. V. 320).
Für den DaimlerChrysler-Konzern rechnen wir für das Jahr 2005 weiterhin mit einem höheren Umsatz als im Vorjahr. Die Umsatzentwicklung bleibt weiterhin sehr stark von der Entwicklung des Wechselkurses vom US-Dollar zum Euro abhängig.
Bei der Belegschaftszahl erwarten wir insgesamt einen leichten Anstieg. Insbesondere im Geschäftsfeld Nutzfahrzeuge sollte die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegenüber dem Jahresendstand 2004 steigen.
Trotz der gegenwärtig wieder höheren Bewertung des USDollar gegenüber dem Euro wird der Operating Profit im Jahr 2005 insgesamt durch eine im Vergleich zum Vorjahr ungünstigere Wechselkursrelation Euro/US-Dollar belastet sein. Darüber hinaus wird die Ergebnisentwicklung auch im weiteren Jahresverlauf durch gestiegene Rohstoffpreise beeinträchtigt sein.
Nach einem deutlichen, über unseren ursprünglichen Erwartungen liegenden Ergebnisanstieg im zweiten Quartal und der Trendwende bei der Mercedes Car Group gehen wir für das Gesamtjahr 2005 ohne die Belastungen aus der Neuausrichtung des Geschäftsmodells von smart weiterhin von einem leichten Anstieg des Operating Profit gegenüber dem Jahr 2004 aus.